Suche  

   

Bitte beachten:


Am kommenden Samstag, dem 20.10., findet in und um der Hans-Thoma- Schule die Jobstart-Börse statt.

   

Erster „Poetry Slam“ am Kreisgymnasium

2011-deutsch-poetry-slam-01Ein „Poetry Slam“ (sinngemäß: „Dichterwettstreit“ oder „Dichterschlacht“) ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer oder eine Jury küren anschließend den Sieger. Diese Veranstaltungsform, eine andere, jugendgemäßere Form der Autorenlesung, entstand 1986 in Chicago und verbreitete sich in den neunziger Jahren weltweit.
Solch ein „Slam“ fand am 22.07.2011 für die neunten Klassen des Kreisgymnasiums statt. In einer von der Klasse 9a mit ihrer Lehrerin M. Feser-Colignon organisierten Veranstaltung stellten sich insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler mit ihren Texten der Jahrgangsstufe und einer vierköpfigen Jury.

 


Im Gegensatz zu einer traditionellen Lesung stehen die einzelnen Teilnehmer eines „Poetry Slams“ untereinander im Wettbewerb. Dieser Aspekt diente vor allem dazu, die Klassenkameraden zum Mitfiebern und genauen Zuhören einzuladen. Der Wettbewerb soll dem Dichter, der auch „Slammer“ oder „Slampoet“ genannt wird, aber auch ein Feedback geben und als Ansporn für die Arbeit an seinen Texten dienen.
Die Texte müssen selbstgeschrieben sein, der „Slammer“ darf keine Requisiten, Kostüme oder Musikinstrumente verwenden, und wenn der Poet das Zeitlimit von fünf Minuten überschreitet, wird ihm das Mikrofon entzogen. Diese Zeitgrenze überschritt aber niemand. Präsentiert wurden viele literarische Formen und Genres – beispielsweise Lyrik, Kurzprosa oder Rap. Die Themen waren zum Teil sehr persönlich, aber auch politisch.
Grundidee des „Poetry Slams“ ist es, die eigenen Texte nicht nur zu lesen, sondern in Form einer „Performance“ vorzutragen. Auch rhythmisches und auswendiges Vortragen konnten den Eindruck eines Auftritts positiv verstärken. Viele „Slammer“ haben ihren Texten das Leben eingehaucht, das bei traditionellen Lesungen manchmal fehlt.
Die vierköpfige Jury, bestehend aus A. Laule-Wittmer von der Bücherei des Landkreises, der KG-Theaterlehrerin Vera Förschner, dem pensionierten KG-Lehrer Wulf Schmidt und dem Deutschlehrer Frank Dreger, musste sofort und ohne Absprache die einzelnen Beiträge auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten. Das fiel bei der hervorragenden Qualität aller Beiträge schwer. Am Ende siegte M.K. mit seinem Beitrag über ein sich streitendes und wieder versöhnendes Paar. Den zweiten Platz belegte R. S. Den dritten Platz teilten sich L. H. und Alexander Gimmel.
Ein ebenfalls von Schülern der Jahrgangsstufe 9 in Eigenregie erstelltes musikalisches Programm umrahmte die Veranstaltung. Moderiert wurde überzeugend von M. L. und G. W. aus der 9a. Der „Slam“ kam bei Schülern wie Lehrkräften so gut an, dass in Zukunft mit Sicherheit wieder Schüler auf diese Weise ihre literarischen Talente zeigen und entwickeln können.

 

2011_Poetry_Slam_ (1)
2011_Poetry_Slam_ (10)
2011_Poetry_Slam_ (11)
2011_Poetry_Slam_ (12)
2011_Poetry_Slam_ (13)
2011_Poetry_Slam_ (14)
2011_Poetry_Slam_ (15)
2011_Poetry_Slam_ (16)
2011_Poetry_Slam_ (17)
2011_Poetry_Slam_ (2)
2011_Poetry_Slam_ (3)
2011_Poetry_Slam_ (4)
2011_Poetry_Slam_ (5)
2011_Poetry_Slam_ (6)
2011_Poetry_Slam_ (7)
2011_Poetry_Slam_ (8)
2011_Poetry_Slam_ (9)

   
© 2018 Kreisgymnasium Hochschwarzwald

Login für Lehrer