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Ausflug des Kollegiums


Der Unterricht am Freitag findet nach der 4. Stunde nur statt, sofern die Lehrkräfte am Ausflug nicht teilnehmen und dies auch den Klassen mitgeteilt haben.

   

BZ 17.12.2012 Inklusion

Bericht in der Badischen Zeitung
vom 17.12.2012

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Erstmals gab es am Kreisgymnasium Hochschwarzwald im Schuljahr 2012/13 eine Inklusionsklasse, in der 6 lernbehinderte Kinder in ausgewählten Fächern gemeinsam mit der Klasse 5b unterrichtet werden. Begleitet werden sie von der Sonderschullehrerin Ulrike Schüßler vom Förderzentrum, die die "Pandas" bereits in der Bären-Inklusionsklasse der Hans-Jakob-Grundschule unterrichtet hat. (siehe auch "Inklusion")

"Das Schöne an Inklusion ist:

Man merkt schnell, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in erster Linie Kinder bzw. Jugendliche sind, also ziemlich normal, und sich vor allem wünschen, ganz normal dazuzugehören. (...)

Und wenn Konflikte entstehen, dann sollte man aufmerksam die Ursache suchen und offen beiden Seiten zuhören. Verhaltensregeln gelten grundsätzlich für alle Schüler - soweit sie in der Lage sind, sie zu befolgen. Wenn nicht, muss drüber geredet werden.

Kinder mit Behinderung brauchen zuweilen Schutz. Aber sie brauchen vor allem das tägliche Miteinander, um ihren Platz in der Gesellschaft zu finden."

Eva-Maria Thoms, Vorsitzende mittendrin e.V. und Mutter einer Tochter mit Trisomie 21

Im Schuljahr 2012 / 2013 gibt es erstmals am Kreisgymnasium Hochschwarzwald in der 5. Klassenstufe eine Inklusionsklasse, in der 6 Kinder mit unterschiedlichen Lernschwächen am Unterricht in ausgewählten Fächern (u.a. Sport, Religion, Musik, BK, Biologie) teilnehmen. Die Eltern der zukünftigen Fünftklässler konnten sich bei der Anmeldung bewusst für die Einschulung ihrer Kinder in die Inklusionsklasse entscheiden.

Diese Kinder waren bereits in der Grundschule in einer Inklusionsklasse und sollen nun, begleitet von einer eigenen Lehrkraft, vorerst weiter zusammen mit den Regelsschülern unterrichtet werden. Sie kommen zwar an eine neue Schule, kennen aber einige ihrer künftigen Mitschüler schon von der Grundschule und bleiben innerhalb des Schulzentrums in ihrer gewohnten Umgebung.

Herausforderung und Chance

Dieser Schulversuch an einem Gymnasium erfordert von allen Beteiligten viel Engagement, gegenseitige Rücksichtnahme und zusätzliche Zeit - sie wird aber auch für alle eine wertvolle Erfahrung sein und ein kleiner Beitrag zur Umsetzung des Artikels 24 der UN-Behindertenrechtskonvention, die alle Vertragsstaaten verpflichtet, Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen des täglichen Lebens zu ermöglichen.

   
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