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Schöne Ferien!


Wir wünschen schöne Ferien und denen, die unsere Schule verlassen, alles Gute für die Zukunft.

   

Schulmanagement in Bildungsregionen

Ein Projekt der Robert Bosch Stiftung in Freiburg und Ravensburg

1. Vorgeschichte des Projekts

Die Robert Bosch-Stiftung unterstützt in den Bildungsregionen Ravensburg und Freiburg sowie im Bildungsnetz Breisgau-Hochschwarzwald die Entwicklung des Schulmanagements. Nach einer Bewerbungsphase wurden 9 Schulen aus dem Stadtgebiet Freiburg und 3 Schulen aus dem Hochschwarzwald zur Teilnahme ausgewählt. Die Hans-Thoma-Schule, das Förderzentrum Hochschwarzwald und das Kreisgymnasium Hochschwarzwald haben sich unter gemeinsamer Trägerschaft des Landkreises und mit Unterstützung des regionalen Bildungsbüros für das Bildungsnetz Breisgau-Hochschwarzwald zur Teilnahme an diesem Projekt erfolgreich beworben. Am 01. Juli 2011 fand im Regierungspräsidium Freiburg die einführende Auftaktveranstaltung statt.

2. Ziel des Projekts

Ziel des Projekts ist die Qualitätssteigerung des Schulmanagements in den genannten Regionen. Dabei geht es insbesondere um

  • einen verbindlichen Dialog aus 3 Perspektiven (Schulleitung/Schulträger/Schulverwaltung),
  • passgenaue Lösungen für die Schulen zu entwickeln,
  • eine intensive Begleitung des Schulentwicklungsprojekts durch Fachberater der Schulverwaltung und Fachleute der Kronos Network GmbH, München und
  • eine Vertiefung und Weiterentwicklung der Führungspraxis aller Beteiligten.

3. Verlauf des Projekts

Geplant sind vier zweitägige Workshops, von denen bereits drei realisiert sind und sechs eintägige Boxenstopps, von denen der fünfte im Dezember stattfinden wird. Die Workshops dienten einerseits einer intensiven gemeinsamen Arbeit der Schulleitungsteams zusammen mit Fachberatern für Schulentwicklung, Referat 77 des Regierungspräsidiums Freiburg und den Schulträgern sowie weiteren Teilnehmern der Abteilung 7, Schule und Bildung des Regierungspräsidiums und des Staatlichen Schulamtes Freiburg. Des Weiteren dienten die Workshops auch als Lernressource für Schulleitungsteams, unter anderem durch Praxisbeispiele, die von der Robert Bosch Stiftung über ihr Netzwerk eingebracht werden. Workshops und Boxenstopps bilden den Rahmen für 11 Entwicklungsschritte, die gemeinsam durchlaufen werden. Ziel ist ein von den Schulen selbst gewähltes Pilotprojekt, das durch diesen Prozess exemplarisch erreicht wird.

4. Unser Pilotprojekt

Die drei genannten Schulen des Hochschwarzwaldes wollen den Schulstandort Neustadt deutlich stärken. Dazu wurden folgende Arbeitsfelder ausgewählt, in denen wir Synergien nutzen und Innovationen entwickeln

  • Ganztagesangebote,
  • Schulsozialarbeit,
  • Inklusion,
  • Vernetzung von zusätzlichen Unterrichtsangeboten, wie z.B. die Schüler-Ingenieur-Akademie,
  • gemeinsames Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit,
  • Weiterentwicklung gemeinsamer Unterrichtsangebote in der Zukunft.

5. Was erwarten wir uns von unserem Pilotprojekt?

Das soziale Klima in unserem Schulzentrum soll sich durch gemeinsame Unternehmungen und Aktionen verbessern. Über das gemeinsame Mittagessen in der Mensa hinaus, gibt es ab diesem Schuljahr vielfältige neue Begegnungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler des Hochschwarzwalds. Ob beim Tanzkurs, beim Klettern, beim Outdoor-Training oder in den Nachmittagsangeboten bzw. in den Inklusionsklassen lernen sich unsere Schüler somit besser kennen und können dabei auch voneinander lernen. Das gilt auch für die Lehrer des Zentrums, denen neue Betätigungsfelder eröffnet werden, in denen sie kooperieren können. So können zum Beispiel das Kreisgymnasium vom technischen KNOW HOW der Hans-Thoma-Schule profitieren, das Förderzentrum findet Schüler für zusätzliche Beschäftigungs- und Aufsichtsfunktionen, Schüler der Hans-Thoma-Schule können in Zukunft an musischen Angeboten des Kreisgymnasiums teilnehmen. Damit erfährt unser Schulstandort einen deutlichen Qualitätsschub, der in der Zukunft auch weiter entwickelt wird bis hin zu einem schulartübergreifenden Campus.

Die im Rahmen des Robert-Bosch-Projekts entwickelte Kooperation des Kreisgymnasiums Hochschwarzwald mit der Hans-Thoma-Schule und dem Förderzentrum soll Modellcharakter für weitere Regionen haben.

Näheres dazu im Bericht der Badischen Zeitung vom 01.12.2012

Schaffung eines Bildungszentrums Hochschwarzwald

Robert-BoschDie drei Kreisschulen aus Titisee-Neustadt (Hans-Thoma-Schule, Förderschule für geistig Behinderte und Kreisgymnasium Hochschwarzwald) wollen sich zu einem Bildungszentrum Hochschwarzwald entwickeln.
Unterstützt wird das Projekt von der Robert-Bosch-Stiftung den Schulträger (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) und dem Regierungspräsidium Freiburg. Ziel ist es, Synergien zu nutzen, um die Schulen attraktiver zu gestalten und den Standort zu stärken.

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