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Schöne Ferien!


Wir wünschen schöne Ferien und denen, die unsere Schule verlassen, alles Gute für die Zukunft.

   

Leitgedanken

„Die Schwelle soll so niedrig wie möglich sein.“

Es ist ein großer Schritt für einen jungen Schüler, wenn er den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium vollzieht. In Größe, Struktur und Anforderungen gibt es bei den Schulen zum Teil immense Unterschiede. Deshalb wird an unserer Schule auf eine gute Zusammenarbeit mit den Grundschulen im Einzugsbereich besonderen Wert gelegt.
Mit dem Schuljahr 2005/2006 ist die Integration der neuen Schüler (5. Klässler) als eigenständige Aufgabe an unserer Schule geschaffen worden. Diese Funktion wurde in diesem Jahr Frau Brecht und mir als „Kooperationslehrerinnen“ übertragen.

Schwierigkeiten des Übergangs

Der Übergang von der Grundschule in das weiterführende Gymnasium ist für die betroffenen Kinder schon immer eine große äußere und emotionale Herausforderung gewesen. Die vertraute Atmosphäre der Grundschule wird durch das teilweise weit entfernte Kreisgymnasium in Neustadt ersetzt. Dieser Übergang stellt für manche Kinder und ihre Eltern eine hohe Schwelle dar. Es ist unser Ziel, diese Schwelle in die neue Schulwelt so niedrig wie möglich zu gestalten.

Worin bestehen in der Regel die größten Unsicherheiten?

  • Der Schulweg, vor allem für die zahlreichen Fahrschüler
  • Die unbekannte Organisation und Struktur der Schule
  • Welche Angebote gibt es? Arbeitsgemeinschaften?
  • Wer ist ein möglicher Ansprechpartner für die Kinder?

Viel Zeit für die neue Klassengemeinschaft

Die neuen Fünftklässler lernen sich zwei Tage intensiv kennen

Für eine starke Klassengemeinschaft verbringt jede 5. Klasse zwei intensive Tage im Naturfreundehaus am Feldberg.

Der Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist für die Fünftklässler eine große Veränderung in ihrem Leben. Um dies so angenehm wie möglich zu machen, kümmern sich die beiden Kooperationslehrerinnen Jutta Brecht und Susanne Fuchs intensiv um die Neulinge am Kreisgymnasium in Titisee-Neustadt. Beide halten auch engen Kontakt zu allen Grundschulen des Hochschwarzwaldes.

Immer zu Beginn eines Schuljahres erleben die neuen fünften Klassen besondere Kennenlerntage. Sie verbringen jeweils pro Klasse zwei Tage im Naturfreundehaus am Feldberg. Organisiert werden die Treffen weitgehend von dem Schülerstreitschlichterteam des Kreisgymnasiums. Dieses Team hat sich mittlerweile schon in der siebten "Generation" fest an der Schule etabliert und sich auch zum Ziel gesetzt, nicht nur anfallende Streitfälle zu schlichten, sondern auch vorbeugend zu arbeiten.

Damit schwierige Streitfälle erst gar nicht entstehen, ist ein gutes Klassenklima ganz wichtig. Und daran soll schon in der fünften Klasse intensiv gearbeitet werden. So bemühen sich die engagierten Schülerstreitschlichter zusammen mit den Lehrkräften Gertraud Wiskandt, Petra Krebs-Dietrich und Anja Hebel sowie den Klassenlehrern auf dem Feldberg zuerst um ein gutes Kennenlernen der neuen Fünftklässler untereinander. Zudem erarbeiten sie zusammen mit den Jungen und Mädchen wichtige Regeln des Zusammenlebens und –arbeitens in der Schule. Vor allem werden Strategien entwickelt, wie Konflikte friedlich gelöst werden können. Daneben wird an den zwei Kennenlerntagen natürlich auch noch viel gespielt und gemeinsam unternommen. Dies alles soll dem Ziel dienen, die Klassengemeinschaft zu stärken, damit sich die kleinen Schülerinnen und Schüler an ihrer neuen Schule auch wirklich wohlfühlen.

 

Grundschul- und KG-Lehrer lernen sich gegenseitig kennen und tauschen sich aus.

Was wird am Gymnasium von den Schülerinnen und Schülern erwartet? Welche Inhalte, Arbeitsweisen und Methoden bringen sie aus der Grundschule mit, welche Abläufe sind sie gewohnt? Die Diskussion zwischen den Klassen- und Fachlehrern der fünften Klassen und den Grundschulkolleginnen und –kollegen ermöglicht ein besseres gegenseitiges Verständnis und einen Einblick in die Arbeit der jeweils anderen. Zusammen mit Informationen über Veränderungen und Neuerungen wird so eine Grundlage gelegt, um den Übergang der Kinder auf das Gymnasium möglichst gut zu gestalten und fachliche, methodische und soziale Kompetenzen vom Ende der 4. Klasse mit denen zu Beginn der 5. Klasse zu verzahnen. „Die diesjährigen Fünftklässler sind sehr gut am Kreisgymnasium angekommen“, stellte neben den Fachlehrern auch Susanne Fuchs fest, die als Koordinatorin der Orientierungsstufe die Diskussion am vergangenen Mittwoch leitete.

Wie jedes Jahr kurz vor den Anmeldeterminen für die neuen Fünftklässler trafen sich Lehrkräfte der derzeitigen 5. Klassen mit deren Grundschullehrerinnen zum Erfahrungsaustausch.

   
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