• Kreisgymnasium Hochschwarzwald

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Schülerinnen und Schüler des KGH sammeln Erfahrungen und knüpfen Kontakte beim Austausch mit Frankreich

Bereits seit 1971 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Titisee-Neustadt und Coulommiers und fördert sozialen und kulturellen Austausch. Seit vielen Jahren beteiligt sich auch das Kreisgymnasium in Neustadt an dieser Partnerschaft und bietet Schülerinnen und Schülern einen Austausch mit der französischen Stadt an, die etwa 60 km von Paris entfernt ist. Das Angebot kommt gut an, insgesamt 50 deutsche und französische Jugendliche aus der Jahrgangsstufe 9 trafen dieses Jahr aufeinander. Schülerinnen und Schüler berichten von ihren Erfahrungen.

Die vierzehnjährige Leticia Vent-Schmidt lernt seit vier Jahren Französisch und lebte, wie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, für eine Woche bei ihrer Austauschschülerin in Coulommiers. Als Gruppe wurden gemeinsam Ausflüge geplant und auch den Schulunterricht konnte Leticia miterleben, erzählt sie. Ihr Wunsch war es, in dieser Woche Neues kennenzulernen und möglichst viel Französisch zu sprechen. Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht, den Austausch würde sie auf alle Fälle weiterempfehlen. Bevor die Jugendlichen aus dem Schwarzwald aber im Juni nach Frankreich reisten, kamen im Gegenzug die Franzosen in der Fastnachtszeit an das KGH. Auf dem Programm standen im Schwarzwald statt Paris oder der mittelalterlichen Stadt Provins, Fastnachtsumzüge und Wanderungen. „Den meisten aus der Klasse hat der Austausch gut gefallen“ stellt sie abschließend fest.

Wem aber eine Woche zu wenig ist, der kann sich auch für eine längere Zeit bei einem Austauschprogramm anmelden. Diese Möglichkeit nutzte Leticia ebenfalls und bewarb sich über das Kultusministerium für einen Austausch. Im Winter letzten Jahres ging es für sie für einen Monat nach Straßburg. Dort standen zwar weniger Ausflüge auf dem Programm als in Coulommiers, dafür aber konnte sie den (Schul-)Alltag in einer französischen Familie längerfristig und somit besser nachvollziehen und miterleben.

Der dreizehnjährige Maurice Gunzlé geht in die achte Klasse und verbrachte insgesamt zweieinhalb Monate bei Camille Moron, seinem französischen Austauschpartner, in Coulommiers. Zwar seien für ihn die ersten Tage in der neuen Umgebung hart gewesen, aber er gewöhnte sich an den Alltag in einem fremden Land. Konfrontiert war er mit neuen Gepflogenheiten, auch in Bezug auf das Essen. Seine französische Familie kochte beispielsweise sowohl mittags als auch abends warme Mahlzeiten. ,,Abendbrot wie in Deutschland ist in Frankreich nicht üblich.“, sagt Maurice. Aber auch in der Schule bemerkte er einige Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich. Der Sportunterricht fand draußen statt und einige Fächer wie Physik und Chemie wurden zusammen unterrichtet. Manche Klischees erfüllten sich, andere wiederum sind nicht wahr, stellte Maurice fest. „Baguette gab es zu fast allen Gerichten mit dazu, aber Schnecken gab es nie zu essen“, sagt er. Die beiden Jungen unternahmen viel und nach kurzer Zeit fielen ihnen Unterhaltungen nicht mehr schwer. Die Zeit, die der vierzehnjährige Camille in Neustadt verbrachte, ging viel zu schnell zu Ende. Für Camille sei der Austausch eine coole Erfahrung. Die Schule und die Menschen gefallen ihm gut, auch wenn er manchmal seine Familie und Freunde vermisst. Als Französisch Muttersprachler findet er: „Der Französisch Unterricht in Deutschland ist lustig“. Mittlerweile sind Maurice und Camille gute Freunde und hoffen nach der gemeinsamen Zeit nicht den Kontakt zu verlieren. Gelegenheit werden die beiden nächstes Schuljahr haben, wenn der Austausch der Jahrgangsstufe 9 ansteht.

Organisiert wird der Austausch von Nathalie Alisé, Deutschlehrerin am Collège Hippolyte Rémy in Coulommiers und der Französischlehrerin vom KGH Marion Feser-Colignon, die selbst vor fast vierzig Jahren als Schülerin am Austausch teilnahm. Sie machen es möglich, dass der Französisch- bzw. Deutschunterricht auch außerhalb der Schule Anwendung findet.

Von Lucia Röseler

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